Infos zum Kühlen der ToUCam

Webcams in der Astronomie - Beispiel ToUCam

Die ToUCam braucht eine Kühlung, wenn sie zur Langzeitbelichtung mit mehr als 20sec. benutzt wird.
Im Winter kann sich diese Zeit evtl. verdoppelt - mehr ist m.E. nicht drin.
Also gehts mal wieder in den Bastelkeller:

Die untenstehen Bilder können durch Anklicken vergrößert werden!

Dies ist der Finger, der später mal unter den
CCD-Chip kommt um ihn zu kühlen

Hier sieht man das kleine Peltier-Element mit
15*15mm² und einer Dicke von 5mm.
1,8V / 3A Nenndaten

Die Wärme der heissen Seite des kleinen Peltier-Elements wird per Alu-Winkel zur kalten Seite des großen Peltier "umgelenkt".

40*40mm², 12V, 4A

Die beiden Peltier-Elemente habe ich IN REIHE verschaltet. Grund siehe unten.

Seitenansicht mit Pentium-Kühler an der heissen Seite des großen Peltier.

Mein Testaufbau Marke Zündholz.

Schon ziemlich thermoisoliert und mit regelbarer Spannungsquelle am Peltier.

Und hier die erste Messung mit dem obigen Testaufbau bei 21°C Umgebungstemperatur!

Der Finger wurde auf -28°C gekühlt...

Zur Seriellschaltung der Peltierelemente:
Die Wärme der heissen Seite ist die Summe der durch das Element gepumpten Wärme und der
Erwärmung durch den Stromfluss. Da ich nur kühlen will, muss ich auch die Abfallwärme des Stromflusses gering halten. Die Seriellschaltung der Elemente ergibt 10V am großen, 2V am
kleinen Peltier und 3A Strom bei 12V. Man kann noch mit der Spannung runter... (Siehe Diagramm)

Es kommt noch mehr!

 

 

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Letzte Änderung: 02-Jan-2004